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Tipps für die Vorsorge: Damit Sie im Alter gut versorgt sind

Immer wieder hört man von Altersarmut und gegen den Willen vom Gericht bestellten Betreuern für alte Menschen. Um im Alter gut versorgt und nach dem eigenen Willen betreut zu werden, sollten Sie deshalb rechtzeitig vorsorgen. Unsere Tipps zeigen Ihnen, woran Sie denken sollten.

Seniorenpaar © Thinkstock

Finanzielle Vorsorge

Die gesetzliche Rente alleine reicht immer häufiger nicht zum Leben. In den meisten Fällen genügen auch die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung bei einer Pflegebedürftigkeit nicht. Deshalb ist es wichtig, sich finanziell abzusichern. Ob eine Unfallversicherung, eine private Rentenversicherung, eine Pflegezusatzversicherung, eine Lebensversicherung oder andere Vorsorgemöglichkeiten das Richtige für Sie sind, muss immer individuell entschieden werden.

Vorsorge für das Wohnen im Alter

Sie möchten so lange wie möglich zu Hause in Ihrer vertrauten Umgebung leben? Dann sollten Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus rechtzeitig entsprechend anpassen.

Oder können Sie sich auch vorstellen, in einem Pflegeheim oder einer Wohnanlage für Betreutes Wohnen zu leben? Eine frühzeitige Suche nach der passenden Einrichtung ist dann wichtig und verhindert, dass später überstürzt Entscheidungen getroffen werden müssen.

Vorsorge für die eigene Entscheidungsunfähigkeit

Viele Menschen können im Alter ihren Willen nicht mehr bilden oder äußern. Für diesen Fall sollten Sie vorsorgen, indem Sie eine Vorsorgevollmacht oder eine Betreuungsverfügung sowie eine Patientenverfügung erstellen. In Letzterer legen Sie fest, welche medizinische Behandlung Sie wünschen und welche nicht.

In einer Vorsorgevollmacht können Sie eine Person Ihres Vertrauens bestimmen, die für Sie Entscheidungen trifft, wenn Sie das nicht mehr selbst können. Ohne Vorsorgevollmacht bestimmt das Gericht einen Betreuer, der Ihre Angelegenheiten regelt. Ein Betreuungsverfahren ist jedoch langwierig und verläuft nicht immer zufriedenstellend für den Pflegebedürftigen und seine Angehörigen. Falls Sie keine Vorsorgevollmacht erstellen möchten, können Sie in einer Betreuungsverfügung festlegen, wer Ihr Betreuer werden soll. Dies sollte stets in Absprache mit der gewählten Person geschehen. Die Verfügung verhindert, dass Sie einen Ihnen unbekannten Betreuer bekommen.

Vorsorge für den Todesfall

Auch wenn es schwer fällt: Es ist ratsam, sich damit zu beschäftigen, was nach dem eigenen Tod geschehen soll. Finanzielles und Rechtliches können Sie in einem Testament festlegen. Darüber hinaus kann es auch sinnvoll sein, eine Bestattungsverfügung zu verfassen. Darin können Sie Details Ihrer Bestattung bestimmen.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.01.2017
  • Autor/in: Redaktion vitanet.de: Christina Landauer, Medizinjournalistin

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