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Mit Sport Krankheiten vorbeugen

Aktivität im täglichen Leben und regelmäßige Bewegung helfen, Altersbeschwerden und Krankheiten hinauszuzögern. Das bedeutet, dass Sie Ihre beschwerdefreie Lebenszeit verlängern können.

Älterer Mann im Schwimmbad © Thinkstock
Mit steigendem Durchschnittsalter der Bevölkerung wird es immer wichtiger, Risikofaktoren für Krankheiten und frühe Krankheitssymptome zu erkennen. In diesem Stadium ist es nämlich meistens gut möglich, Beschwerden zu lindern. Neu aufgetretene Probleme sollten Sie deshalb nicht als alterstypisch und unverbesserlich betrachten.

Häufig werden Seh- und Höreinschränkungen, depressive Symptome oder Schmerzen spät oder nicht richtig erkannt. Durch regelmäßige Untersuchungen können diese Probleme jedoch rechtzeitig aufgedeckt werden. So besteht die Möglichkeit, frühzeitig die richtige vorbeugende Maßnahme oder Behandlung einzuleiten.

Durch Bewegungstherapie lassen sich Stürze vermeiden

Einfache Beispiele sind die Anpassung einer Brille oder eines Hörgeräts. Aber auch sportliche Betätigung kann einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsvorbeugung leisten. Hier sind beispielsweise Herzsportgruppen, krankengymnastische Behandlungen bei Gelenkbeschwerden oder Bewegungsübungen zur Vorbeugung von Osteoporose zu nennen.

Durch diese Bewegungstherapien lassen sich etwa Stürze vielfach vermeiden, denn Trainierte haben normalerweise ein geringeres Sturzrisiko als Untrainierte. Dieser Aspekt des Sports ist für ältere Menschen sehr wichtig. Denn Stürze können schwere Verletzungen hervorrufen, was in vielen Fällen zu langer Bettlägerigkeit führt. Die Gefahr, pflegebedürftig zu werden, nimmt zu.
Autoren und Quellen Aktualisiert: 15.01.2017
  • Autor/in: Dr. med. Anja Vogt, Ärztin, Charité - Universitätsmedizin Berlin
  • Quellen: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Sport mit Älteren - Markt der Möglichkeiten, 1998

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